Omega
Ein griechischer Buchstabe. 1) Formelzeichen, für Kreisfrequenz und Winkelgeschwindigkeit
2) Einheitenzeichen für ---> Ohm (elektrischer Widerstand)
Online <online>
Den Sachverhalt beschreibend, dass eine Funktionseinheit mit einer übergeordneten Funktionseinheit zusammenarbeitet oder zur Zusammenarbeit mit ihr bereit ist.
Online bedeutet, dass von einem Gerät eine Direkte Verbindung zum zentralen System besteht. Gemessene Daten können sofort in das zentrale System übernommen werden, vom zentralen System ausgegebene Daten oder Befehle können direkt am Gerät angezeigt oder ausgeführt werden. Das Ggs. ist ----> offline.
Opotkoppler ; optoelektronischer Koppler; Optron; Lichtkoppler <optoelektronic coupler>
Eine optoelektonische Anordnung zur optischen Kopplung (optoelektronische Kopplung), d.h. zur elektrisch-optisch-elektrischen Signalwandlung. O. Bestehen aus einem Lichtsender, meist einer Lumineszenzdiode oder einem Halbleiterlaser, einem Übertragungsmedium für das Licht (d. h. gegebenenfalls ein Lichtleiter) und einem Fotodetektor als Lichtempfänger. Es gibt auch integrierte O., z. B. zur Trennung verschiedener Schaltungsteile in integrierten Festkörperschaltkreisen. Die wichtigsten Eigenschaften von O.n sind Rückwirkungsfreiheit, gegebenenfalls hohe Spannungsisolation bei räumlicher Trennung von Eingang und Ausgang, geringe Größe, hohe Arbeitsgeschwindigkeit und hohe Zuverlässigkeit.
OR <OR function>
Die logische Oder-Verknüpfung zweier binärer Variabler, die dann den Wert (=1) haben, wenn einer der beiden Variablen (oder beide) den Wert 1 besitzen. Die Schreibweise der OR-Funktion ist Tab. OR-Funktion
Orbit <orbit>
Siehe Wellenbahn, kinetische
Ordnungsanalyse <order analysis>
Die O. ist ein Spezialfall der Frequenzanalyse. Bei der O. werden die zu einem Bezugssystem (im allgemeinen) dem Rotor) synchronen Schwingungsanteile nach Betrag und Phase bestimmt. Das Bezugssystem muss durch ein Referenzsignal (im allgemeinen ein Impuls pro Umdrehung von einem Phasenwinkel-Referenzaufnehmer) festgelegt sein. Wichtige Schwingungsanteile zur Beurteilung des Zustandes von Maschinen sind die Grundschwingung (Drehfrequenz) und die 1. und 2. Oberschwingung. In diesen Anteilen äußern sich z. B. Unwucht, Ausrichtfehler und Wellenrisse.
Ordnungszahlen der Eigenschwingungen <modal numbers>
Menge ganzer Zahlen, mit deren Hilfe die Eigenschwingungsformen eines Systems nach der Frequenz geordnet sind.
Ortskurve <Nyquist curve>
Bildet man in einem Polardiagramm mehrere Zeiger (Betrag und Phase) ab und beschränkt sich bei der Darstellung auf die Verbindungslinien der Zeigerspitzen unter Angabe der Parametrierung, so spricht man von einer O.
Anmerkung: Der in der Elektrotechnik übliche Begriff „Nyquist-Diagramm“ für die Darstellung des Übertragungsverhaltens elektrischer Systeme sollte die Darstellung von Schwingungsmesswerten in polarer Form nicht verwendet werden.
Oszillator; Oszillatorschaltung <oscillator; oscillator circuit>
Aktive Schaltung zur Erzeugung einer periodischen Größe, deren Grundfrequenz durch die Merkmale der Schaltung bestimmt ist.
Elektronische Schaltung oder Baueinheit zur Erzeugung von elektrischen Schwingungen mit meist Sinusförmigem Spannungsverlauf. Für andere Spannungsverläufe (z. B. Rechteck, Sägezahn, Impulse) ist der übergeordnete Begriff Generator gebräuchlich.
Der O. ist Bestandteil der berührungslosen Wegaufnehmer für Wellenschwingungsmessung nach dem Wirbelstrom-Messprinzip. Er sendet ein hochfrequentes Trägerssignal an den Aufnehmer, demoduliert und linearisiert das Aufnehmerausgangssignal und formt es in eine Gleichspannung (proportional dem statischen Aufnehmerabstand) mit einer überlagerten Wechselspannung (proportional der schnellen Wellenbewegung) um.
Oszillograf <oscillograph>
Schwingungstreiber, Gerät zum Aufzeichnen schnell veränderlicher elektrischer und mechanischer Schwingungsvorgänge. Das Oszilloskop dient im Unterschied zum O. zur reinen Sichtbarmachung der Signale.
Oszillogramm <oscillograph>
Bild oder Aufzeichnung von schnell veränderlichen Vorgängen mit Hilfe eines Oszillographen.
Oszilloskop <oszilloscope>
Hochempfindliches Messgerät zum Messen und Sichtbarmachen elektrischer Größen wie Spannung, Schwingungsform, Mudulationsgrad usw. Dabei wird eine Elektronenstrahl entsprechend der angelegten Spannung abgelenkt und zeichnet den zeitlichen Verlauf der zu messenden Größe auf den Bildschirm des O. es auf.
Output
Ausgang; Ausgangsinformation; Ausgangsgröße; Ausgabedaten. Das Ggs. ist input.
Oversampling <over-sampling>
Überabtastung. Die Abtastung eines Signals mit einer höheren Abtastrate, als es das Sampling-Theorem vorschreibt. Die dadurch mehr gewonnene Information bei der Abtastung kann bei der Signalverarbeitung genutzt werden, um z. B. bei gleicher Qualität der Signalverarbeitung (Rauschen, Auflösungsvermögen) einen geringen Aufwand zu betreiben.